Heinrich von Kleist in Frankfurt (Oder): Das Summen der Sprache
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Blick in die neue Dauerausstellung.

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Heinrich von Kleist in Frankfurt (Oder): Das Summen der Sprache

Das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) hat im Herbst einen Erweiterungsbau bekommen - und eine neue Dauerausstellung gleich dazu. Auf den Spuren eines Phantoms.

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Sie schimmern in der Dunkelheit wie Sternchen im All – und sind doch eigentlich Gedankenblitze: weißgelb leuchtende Info-Tafeln in Form von aufgeschlagenen Büchern. Der Besucher steht vor ihnen wie ein mittelalterlicher Gelehrter an seinem Pult, liest, blättert einige Seiten um. Es ist still im Raum, nur die Elektronik sirrt leise vor sich hin. Man könnte es auch als das Summen der Sprache interpretieren. Denn darum geht es in dieser Installation, die am Anfang der neuen Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche“ im Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) steht: um die sperrige, widerspenstige, gewalttätige, in ihrer Modernität unheimliche, einzigartige Sprache Heinrich von Kleists.

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