Gefangene der Geschichte: Der lange Kampf der indigenen Völker Kanadas
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Immer wieder gehen Vertreter indigener Gruppen zu Verteidigung ihrer Rechte auf die Straße, hier ein Foto aus dem Oktober 2020.

© Imago / Robin Pueyo / Hans Lucas

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Gefangene der Geschichte: Der lange Kampf der indigenen Völker Kanadas

Tagesspiegel-Korrespondent Gerd Braune und der Historiker Manuel Menrath analysieren in neuen Büchern die Folgen der Kolonialisierung für Kanadas Ureinwohner.

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Die Kinder wurden ihren Familien entrissen, durften ihre Sprache nicht mehr sprechen und ihre Traditionen nicht mehr pflegen. Sie wurden misshandelt und oft sexuell missbraucht, Tausende von ihnen starben eines unnatürlichen Todes. Und die Überlebenden leiden bis heute unter ihren Erlebnissen, mit weitreichenden Folgen für ihre Familien und ihre Gemeinschaften. Zehntausende Jungen und Mädchen aus indigenen Familien wurden im 19. und 20. Jahrhundert von der kanadischen Regierung in sogenannte Residential Schools gezwungen, von der Kirche betriebene und von der Regierung finanzierte Internate.

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