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Europäisches Kulturerbejahr 2018: Der Weg des Würfelzuckers
Viele Dinge, die uns täglich umgeben, sind im europäischen Austausch entstanden. Davon erzählt das Projekt „Erbstücke“ des Goethe-Instituts
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Die Zange war angesetzt, die Dame schwang den Hammer. Da geschah es: Statt ein Stück aus ihrem Zuckerhut zu hacken, um den Kaffeebesuch zu bewirten, hieb sich Juliana Rad schwungvoll in den Finger. Wie unpraktisch diese harten, anderthalb Meter hohen Ungetüme doch waren! „Jacob, kommst Du mal?“, mag es damals, an einem Sommertag des Jahres 1841, durchs Rad’sche Haus in Datschitz geschallt haben. Denn wie der Zufall es wollte war Julianas Ehemann, Jacob Christoph Rad, Geschäftsführer der örtlichen Zuckerraffinerie. Und ersann nach dem Malheur seiner Gattin folgsam den handlichen Würfelzucker.
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