Staatsoper: Des Wahnsinns nette Beute
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Stehen, schreiten, singen. „Metanoia“-Solistin Annette Dasch.

© Marcus Lieberenz / bildbuehne.de

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Staatsoper: Des Wahnsinns nette Beute

Die Berliner Staatsoper startet im Schiller-Theater mit der Uraufführung von Jens Joneleits „Metanoia“

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Was für ein merkwürdig entseelter, beklommener, schmächtiger Abend! Eine festliche (Wieder-)Eröffnung und ausgelassene House-Warming-Party jedenfalls sieht anders aus. Tonnenschwer ruhten die Gewichte auf dieser Opernpremiere von Anfang an: 20 Jahre deutsche Einheit, die Quartiernahme der Berliner Staatsoper im Schiller-Theater, die Erweckung desselben aus seinem Blödelgastspieldornröschenschlaf, der Osten, der Westen, das Gedächtnis der guten, alten großen Zeit, da an der Charlottenburger Bismarckstraße noch großes Theater gemacht wurde, Beckett, Lietzau, Minetti, die mittlerweile geläuterte und mit stolzgeschwellter Brust flanierende hauptstädtische Kulturpolitik, das Fernsehen, der Promi-Auftrieb inklusive Alice Schwarzer. Puh.

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