West-Eastern Divan Orchestra in der Waldbühne: Dialog, Streit, Versöhnung
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Daniel Barenboim mit dem West-Eastern Divan Orchestra in der Berliner Waldbühne am Samstag.

© Michael Tinnefeld

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West-Eastern Divan Orchestra in der Waldbühne: Dialog, Streit, Versöhnung

Musik von hohem Symbolwert in unruhigen Zeiten: Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra spielen Beethoven und Tschaikowski in der Waldbühne.

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Dieser Tage ist es schwer vorstellbar, das Gefühl, das Daniel Barenboim überkommen haben dürfte, als er im August 2011 Beethovens Neunte über die konfliktgezeichneten Grenzen Südkoreas in den kommunistischen Norden hinwegdirigierte. Die Musik als Künderin, Schillers „Ode an die Freude“ als Botschaft, dahinter die jungen Symphoniker des West-Eastern Divan Orchestra, das Barenboim 1999 in der Hoffnung mitbegründete, die Vision eines friedlichen Miteinanders in die Welt tragen zu können. Und man wünscht sich am Samstag in der Berliner Waldbühne, dass seine Idee bis in das vom Bürgerkrieg erschütterte Mossul schallt.

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