Art Week: Comeback der Performance- und Aktionskunst: Die Künstler führen wieder Regie
zum Hauptinhalt
Kinderspiel. Iris Kettners Re-Inszenierung des berühmten Nacktfotos der Kommune 1 trägt den Titel "Gang #2". Sie besteht aus Kleidung, Schuhen, Textilien, Watte, Holz und Klebeband. Zu sehen im Haus am Lützowplatz.

© Thomas Bruns

Tagesspiegel Plus

Art Week: Comeback der Performance- und Aktionskunst: Die Künstler führen wieder Regie

Das digital überreizte Publikum kann wieder durchatmen. Eine Kunstform der Sechziger hat plötzlich wieder Konjunktur: die Performance. Auch auf der Berlin Art Week ist Selbermachen und Mitmachen gefragt.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Vielleicht kann Hamish Fulton tatsächlich 800 Freiwillige dafür gewinnen, am Sonntag auf der gesperrten Straße des 17. Juni in Gedenken an den Mauerfall in zwei Reihen knapp aneinander vorbei zu laufen, von Ost nach West und umgekehrt. Dann sorgt der britische Künstler nicht nur für einen Höhepunkt der Berlin Art Week, sondern erstellt auch einen sichtbaren Beweis dafür, dass Performance- und Aktionskunst wieder viele Interessenten hat. Der 68-Jährige würde den Zeitgeist ebenso treffen, wenn sein Public Walk mangels Teilnehmern ausfallen sollte. Erst 300 Anmeldungen zählte die Akademie der Künste fünf Tage vor dem Termin.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })