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Biografie zu Muhammad Ali: Die Schwächen des Allergrößten
„The Greatest“ haben sie ihn genannt. Jonathan Eigs Biografie von Muhammad Ali leuchtet aber auch in die dunklen Ecken der Boxlegende.
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Als Muhammad Ali im vergangenen Dezember starb, wurde an die vielen außergewöhnlichen Momente seines Kämpferlebens erinnert. Dabei war es schon immer interessanter, woran man sich bei Ali nicht erinnerte. Dass Jonathan Eig sich in seiner Ali-Biografie nun diesen Facetten widmet, ist zunächst der einzige gute Grund, der ein weiteres Ali-Buch rechtfertigt. Eig ist ein wundervoller amerikanischer Erzähler. Mit leichter Hand schiebt er Zeitebenen ineinander, schlägt Brücken, die Alis Lebensweg mit gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden, schildert jeden Kampf als Drama und arbeitet sich bis in die dunkelsten Ecken von Alis Wesen vor. Denn Ali zieht einen auch heute noch in Bann, ein halbes Jahrhundert nach seinen größten Erfolgen als Schwergewichtsweltmeister.
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