Theatertreffen Berlin: Hans-Werner Kroesinger: Dramen aus den Archiven
zum Hauptinhalt
Hans-Werner Kroesinger mit seiner Co-Autorin Regine Dura.

© David Baltzer/ bildbuehne.de

Tagesspiegel Plus

Theatertreffen Berlin: Hans-Werner Kroesinger: Dramen aus den Archiven

Hort des Hehren, Wahren, Schönen? In „Stolpersteine Staatstheater“ entdeckt Hans-Werner Kroesinger eine Bühne im Nazi-Rausch.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Das Archiv ist weder hip noch sexy. Man macht sich schmutzig, braucht Beharrlichkeit und Geduld, muss sich durch Akten wühlen und wird dafür höchstens mit einem Gewinn an Wissen belohnt. Junge Theatermacher, die sichtbar werden wollen, trifft man dort nicht gerade in Massen. Das Archiv ist aber der Ort, an dem ein Großteil der Arbeit von Hans-Werner Kroesinger stattfindet. Hier vergräbt er sich in Materialberge über die Konflikte der Vergangenheit, die in der Gegenwart offene Wunden hinterlassen haben. Oder durchleuchtet die Krisen von heute, die uns in Zukunft noch Kopfzerbrechen bereiten werden.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })