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Eine neue Bühne für die Staatsoperette: Dresden kann auch anders
Das ehemalige Kraftwerk Mitte ist zum Kulturzentrum geworden. Auch die Staatsoperette residiert jetzt hier.
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Die Stadt macht es einem zurzeit wirklich nicht einfach. Dresden igelt sich ein in seiner Selbstverliebtheit und seinem Konservatismus, wirkt veränderungsscheu, nicht erst seit der jüngsten Debatte um das Flüchtlingsmonument auf dem Neumarkt, um den herum Frauenkirche und nachgebaute Barockhäuslein heilige heile Welt spielen. Umso wichtiger scheint es, dass von den städtischen Kulturinstitutionen ein Ruf der Weltoffenheit ausgeht, weit über den Elbetrog hinaus. Und das tut er: zwar nur leise, aber immerhin synchron. Prekäre Pöbler passen nicht zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025.
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