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Kultur: Ein Trost, ein Glück

„Open Hearts“: Was die Dänen der Welt mit ihren Dogma-Filmen geschenkt haben

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Nein, man möchte keinen Nachruf drauf schreiben. Oder höchstens einen von jener Art: Dogma ist tot – es lebe Dogma! Schließlich verdanken wir Dogma manche der stärksten Kinoeindrücke der letzten Jahre. Schließlich hat Dogma eine ganze Generation von Filmemachern elektrisiert. Und mit seinem Keuschheitsgelübde und fundamentalistischem Brimborium dem Kino vor fünf Jahren den Sauerstoff zurückgegeben, der ihm fehlte: kargeste Form, köstlichster Inhalt! Aber Vorsicht: Ist nicht auch das alles schon Hinterhergerufe auf eine Kunstform, weg damit auf den – ach, möglichst ergiebigen – Kompost der Filmgeschichte?

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