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Die Schriftstellerin Natascha Wodin und ihr neues literarisches Ich: Eine Löwin wird müde
Der Sex, die digitale Welt und das Alter: Natascha Wodin erzählt in ihrem Roman "Alter, fremdes Land" von einer Pubertät im Herbst des Lebens.
Von Jan Schulz-Ojala
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Ihre Heldinnen, gebrochene, geschundene, liebes- und lebenskranke, sind Ich-Erzählerinnen, am liebsten namenlose – denn, so hat Natascha Wodin einmal gesagt, „wenn ich für eine Figur einen Namen habe, ist sie schon halb festgenagelt“. So hat sie es in ihren bisher fünf egozentrischen, ja, mitunter egomanischen Romanen gehalten und dabei stets so tief aus eigenem Erleben geschöpft, dass die Ich-Figur mit ihrer Erfinderin beinahe verschwamm.
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