Maxim Gorkis Drama "Die Letzten" im Gorki Theater: Erst schmähen, dann schlagen
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Schauermärchen hinter Glas. Ein russisches Familienidyll am Gorki-Theater.

© Ute Langkafel/Gorki Theater

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Maxim Gorkis Drama "Die Letzten" im Gorki Theater: Erst schmähen, dann schlagen

Jugend ohne Gott: András Dömötör inszeniert Maxim Gorkis Drama „Die Letzten“ im Berliner Gorki Theater.

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„Ich will essen“, sagt Ljubow, die Tochter. „Wessen Brot willst du essen, du buckliges Stück Dreck?“, gibt Vater Iwan zurück. Ljubow, das nur nebenbei, ist körperlich behindert, weil ihr alter Herr, der mutmaßlich nicht ihr Erzeuger ist, sie im Suff die Treppe herunter gestoßen hat. Man merkt schon, es sind nicht einfach prekäre Verhältnisse, die der Realist Maxim Gorki in seinem Drama „Die Letzten“ aus dem Jahr 1907 beschreibt, sondern völlig entseelte.

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