Porträt: Ewigkeit, mit Troddeln dran
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Meisterin mäandernder Redeflüsse. Popette Betancor.

© Kai-Uwe Heinrich

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Porträt: Ewigkeit, mit Troddeln dran

Knalltütenheiterkeit trifft melancholischen Kammerpop: Die Berliner Multiinstrumentalistin Popette Betancor stellt ihr neues Album „Kein Island“ vor.

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Eine „Sehnsuchtsplatte“ nennt Susanne Betancor ihr jüngstes Album. Sie sitzt im Nebenzimmer eines Cafés in ihrem Kreuzberger Kiez, im Rücken eine ornamentbefallene Tapete, über ihr eine Lampe, die an Design erkrankt ist, und lächelt in die morgendliche Leere. Schönes Betancor- Ambiente. Hier könnte sie wahrscheinlich eines dieser Lieder schreiben, die so klingen, als würde jemand um fünf Uhr früh einen Cocktail aus Weltschmerz und Hochprozentigem mixen und ein Ironie- schirmchen reinstecken.

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