Neue Gedichte von Durs Grünbein: Gammler des Universums
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Dauertanz von West nach Ost. Der graue Satellit und der blaue Planet.

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Neue Gedichte von Durs Grünbein: Gammler des Universums

Nach dem Traum vom Weltall: In seinem Gedichtband „Cyrano oder Die Rückkehr vom Mond“ begibt sich Büchner-Preisträger Durs Grünbein auf die Spuren des imaginären Mondreisenden Cyrano de Bergerac

Von Gregor Dotzauer

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Der Mond ist ein seltsam Ding. Seit Menschengedenken wacht er über Schlaf, Träume und Gezeiten. Er gibt uns irdische Sehnsüchte ein, die über sich hinaus gelangen wollen, und er ist selbst Gegenstand eines himmlischen Fernwehs, dessen Abenteuer uns umso weniger locken, je erreichbarer die Raumfahrt sie gemacht hat. Doch so verbraucht er als Symbol inzwischen ist und so geheimnislos als Gestirn – er gehört zum unauslöschlichen Inventar, innerlich wie äußerlich.

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