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Ideologie in der Baukunst: Gibt es rechte Architektur?
Zwischen Heimattümelei und Moderne: Der Architekturtheoretiker Stephan Trüby untersucht „Rechte Räume“ auf ihren ideologischen Gehalt.
Von Bernhard Schulz
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Die Bodenplatte mit dem antisemitischen Zitat des Dichters Ezra Pound wurde im Januar 2020 aus dem Walter-Benjamin-Platz entfernt und damit das Objekt, auf den sich die Debatte um „rechte Räume“ jedenfalls in Berlin zugespitzt hatte. „Rechte Räume“ ist ein dank Kürze und Alliteration eingängiges Schlagwort. Aufgebracht hat es der in Stuttgart lehrende Architekturhistoriker Stephan Trüby im Frühjahr 2018. In der Folge wurden mit einem Mal überall rechte, rechtspopulistische oder gar faschistische Architekturen gesehen.
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