Bernard Haitink bei den Berliner Philharmonikern: Glühende Messer
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Meister der Mahler-Renaissance. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink.

© Todd Rosenberg

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Bernard Haitink bei den Berliner Philharmonikern: Glühende Messer

Bernard Haitink musiziert Mahler mit den Berliner Philharmonikern. Selten hat man die Macht der Einzelstimme so deutlich vernommen wie in dieser Aufführung.

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Inmitten der Standing Ovations, die ihm in der Philharmonie zugejubelt werden, klappt Bernard Haitink am Pult die Partitur zu. Die Geste scheint die Geheimnisse der Komposition zu versiegeln und zu sagen, dass alles gerade Gehörte und Erlebte diesem Werk zu danken sei. Es ist die Symphonie Nr. 9 von Gustav Mahler. Seit er in den Sechzigern mit dem Concertgebouworkest einen kompletten Mahler-Zyklus zum Schallplattenerfolg promovierte, steht der niederländische Dirigent im Zentrum der Mahler-Renaissance. Sie zu beflügeln und zu bewahren, ist ihm ein Lebensthema. Das bestimmt auch seine stetige Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern seit 1964.

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