Ausstellung in der Alten Nationalgalerie: Gott wohnt im Turm
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Eine Rötelzeichnung von Chodowiecki für den Französischen Dom.

©  Akademie der Künste

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Ausstellung in der Alten Nationalgalerie: Gott wohnt im Turm

Um 1780 entwarfen Chodowiecki und Rode den Skulpurenschmuck für die beiden Kuppelbauten auf dem Gendarmenmarkt. Jetzt sind ihre Zeichnungen erstmals vereint zu sehen.

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In diesem Fall dauerte die Nachkriegszeit 70 Jahre. Während des Zweiten Weltkriegs waren sie ausgelagert, 1945 verschollen, danach auf verschlungenen Wegen getrennt. Nun können sie erstmals gemeinsam in der Ausstellung „Turmbewohner“ bewundert werden: die Zeichnungen Christian Bernhard Rodes und Daniel Nikolaus Chodowieckis, mit denen die beiden um 1780 den Skulpturenschmuck der als Deutscher und Französischer Dom bezeichneten Kuppelbauten auf dem Gendarmenmarkt entwarfen. Auch wenn die Kuppeln nur funktionslose Architekturkulissen vor unansehnlichen älteren Kirchen waren, verwirklichten die beteiligten Künstler damit das ambitionierteste religiöse Ausstattungsprogramm der Berliner Spätaufklärung.

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