„Helden der Wahrscheinlichkeit“ im Kino: Grenzüberschreitung nach dänischer Art
zum Hauptinhalt
Papa auf Abwegen: Der psychopathische Markus (Mads Mikkelsen) tröstet seine Tochter Mathilde (Andrea Heick Gadeberg).

© Rolf konow

Tagesspiegel Plus

„Helden der Wahrscheinlichkeit“ im Kino: Grenzüberschreitung nach dänischer Art

Treffen sich drei Nerds und ein Soldat. Klingt wie der Anfang eines Witzes, doch Anders Thomas Jensens Groteske "Helden der Wahrscheinlichkeit" will mehr sein.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Christentum, Kannibalismus, Inzest – in den vergangenen zwanzig Jahren war kein sensibles Thema vor Anders Thomas Jensen sicher. Mit „Dänische Delikatessen“, „Adams Äpfel“ und „Men & Chicken“ ist der dänische Regisseur zum Aushängeschild eines tiefschwarzen skandinavischen Humors geworden. Seine Grenzüberschreitungen polarisieren das Publikum: Die einen sind empört, die anderen begeistern sich über so viel Bruch mit der Political Correctness. Dagegen mutet sein neuer Film „Helden der Wahrscheinlichkeit“ zunächst sogar recht ernsthaft an.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })