
© Rolf konow
„Helden der Wahrscheinlichkeit“ im Kino: Grenzüberschreitung nach dänischer Art
Treffen sich drei Nerds und ein Soldat. Klingt wie der Anfang eines Witzes, doch Anders Thomas Jensens Groteske "Helden der Wahrscheinlichkeit" will mehr sein.
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Christentum, Kannibalismus, Inzest – in den vergangenen zwanzig Jahren war kein sensibles Thema vor Anders Thomas Jensen sicher. Mit „Dänische Delikatessen“, „Adams Äpfel“ und „Men & Chicken“ ist der dänische Regisseur zum Aushängeschild eines tiefschwarzen skandinavischen Humors geworden. Seine Grenzüberschreitungen polarisieren das Publikum: Die einen sind empört, die anderen begeistern sich über so viel Bruch mit der Political Correctness. Dagegen mutet sein neuer Film „Helden der Wahrscheinlichkeit“ zunächst sogar recht ernsthaft an.
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