Sergej Rachmaninow: Heimholung aus New York
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Sergej Rachmaninow

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Sergej Rachmaninow: Heimholung aus New York

Sergej Rachmaninow war Russe mit Leib und Seele. Gestorben aber ist er als Amerikaner. Jetzt will sein Heimatland die sterblichen Überreste überführen. Aber das ist gar nicht so einfach.

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Das 2. Klavierkonzert in c-Moll op. 18, vom Tonschöpfer selbst gespielt, aber digitalisiert und in HD-Qualität, mit einem Glas Wein in der Hand. Der Blick schweift auf die wasserreiche Auenlandschaft hinter den hohen Fenstern, erste Herbstnebel drehen sich. Dann eine Rose auf das Grab des Meisters legen. So etwa könnte sie aussehen, die Pilgerfahrt der Fans von Sergej Rachmaninow ins nordwestrussische Oneg, wo der Künstler 1873 das Licht der Welt erblickte. Doch seine letzte Ruhestätte fand er in Valhalla bei New York. Um die Ruinen des einstigen Adelsnestes nahe der alten Hansestadt Nowgorod streunen wilde Hunde.

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