
© Ira Kurmaeva/Nino Isakadze, CloudStudio/Verlag
Debütroman von Tamar Tandaschwili: Himmlische Hallelujas
Tamar Tandaschwilis wütender Roman „Löwenzahnwirbelsturm in Orange“ erzählt von den traumatisierten Klienten einer georgischen Therapeutin.
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Das Leben ist eine Form von Humor, strenger als Ironie, aber weicher als Sarkasmus. Wäre die argentinische Mauleselin Camilla noch am Leben, würde sie mir zustimmen.“ So endet der Roman der 1973 in Tblissi geborenen Literaturwissenschaftlerin und Therapeutin Tamar Tandaschwili mit dem irrlichternden Titel „Löwenzahnwirbelsturm in Orange“. Was es mit Camilla auf sich hat und dem grünen Nilpferd-Baby Baggy, das sich nachts auf einem Kindergrab in grüner Farbe wälzt, wie eine Gazelle auf die Autobahn springt und einen schwarzen Toyota Prado, hinter dessen Steuer ein prominenter Politiker sitzt, aus der Spur reißt, ist eine der Geschichten, die Tandaschwili in einer Tonlage zwischen Ironie und Sarkasmus erzählt.
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