Thees Uhlmann: Ich sang die ganze Zeit von mir
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Thees Uhlmann: Ich sang die ganze Zeit von mir

Endlich zu Hause: Thees Uhlmann ist als Frontmann von Tomte bekannt geworden. Jetzt erscheint sein erstes Soloalbum. Es ist eine Liebeserklärung an den Rock ’n’ Roll. Ein Treffen mit dem Sänger.

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Es ist ein rares Talent, das der Musiker Thees Uhlmann besitzt: Sich als öffentliche Person, als Künstler und, ja, Rockstar sehr weit zu öffnen, ohne dass dies im Geringsten exhibitionistisch oder selbstausbeuterisch wirkt. Im von Kinoregisseur Dietrich Brüggemann („Renn wenn du kannst“) gedrehten Video zu Uhlmanns Lied „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“ sieht man den Sänger und seine Band in dessen Elternhaus im niedersächsischen Hemmoor, einer Kleinstadt im Landkreis Cuxhaven. Die Keyboarderin sitzt am Flügel im Wohnzimmer, an dem einige Stücke des ersten Soloalbums entstanden sind, das an diesem Freitag erscheint, Uhlmann spielt Gitarre im Garten, hockt mit seinem Bruder und seiner Mutter vor dem Haus, dagegengeschnitten sind echte Videoaufnahmen aus Uhlmanns Kindheit. 37 Jahre ist er jetzt, er stellt die alten Szenen nach, mehr als drei Jahrzehnte später, singt vom Großwerden in den achtziger Jahren, von Littbarski-Postern und seiner ersten Gitarre. Ein Kreis schließt sich, Thees Uhlmann singt ein Lied davon.

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