
© Rainer Iglar
Berlin Art Week: "Welcome to the Jungle": Ich will dich schreien hören
„Welcome to the Jungle“ nennen die Kunst-Werke ihren Festivalbeitrag zur Berlin Art Week und versprechen: Es wird sinnlich im großstädtischen Urwald - und körperlich!
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Die Stadt ist ein Dickicht, ein Dschungel, ein sinnlich-fruchtbarer Urwald, den man im buchstäblichen Sinne des Wortes nicht mehr durchblickt. Orientierung, Kontrolle? Laaaaaangweilig! Unzählige Songs erzählen vom Spaß in der Stadt. Da hat jemand die Nacht seines Lebens in Bangkok, New York oder Moskau. Für Berlin gilt das sowieso. „Welcome to the jungle we’ve got fun and games/ We got everything you want honey, we know the names“, sang Axl Rose 1987. Der Song „Welcome to the jungle“ von Guns N’ Roses lieferte nun den Titel für die Ausstellung in den Kunst-Werken. Die Stadt als Versprechen, als Verheißung von unendlichem Spaß – das hat in der Kunst zuletzt kaum jemand gewagt. Die Situation ist zu ernst für Exzesse. Aber wir erinnern uns immerhin. Gedeih und Verderb liegen eng beieinander. „Ooh, I want to hear you scream!“
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