Chelsea Wolfe im Berghain: Im kalten Griff der Knochenhände
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California noir. Die Musikerin Chelsea Wolfe.

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Chelsea Wolfe im Berghain: Im kalten Griff der Knochenhände

Chelsea Wolfe schreibt zerbrechliche und zugleich knallharte Lieder. Im ausverkauften Berghain begeistert sie mit ihrem schillernden Düsterpop.

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Die Luft erzittert wie von dunklen Schwingen, als der schwarze Engel seinen ersten Schatten auf die Bühne wirft. „Feral Love“, der Hit vom „Pain Is Beauty“-Album schleicht sich in den Körper, krabbelt ins Rückenmark, nagt an der Seele: „Run from the light / Your eyes black like an animal / Crossing the water / Lead them to die / Hey ohh ahh...“. Chelsea Wolfe ist jene Frau, die uns seit Jahren vormacht, dass man auch im sonnigen Kalifornien auf dunkelste Gedanken kommt. Sie schreibt zerbrechliche und zugleich knallharte Liedwerke, die immer die Aura des Geheimnisvollen wahren. Schillernder Düsterpop.

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