Fatma Aydemirs Roman "Dschinns": Im Transit gefangen
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Die Berliner Schriftstellerin Fatma Aydemir. Sie wurde 1986 in Karlsruhe geboren.

©  Sibylle Fendt

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Fatma Aydemirs Roman "Dschinns": Im Transit gefangen

Prototypen und Einzelschicksale: Mit „Dschinns“ hat die Berliner Schriftstellerin Fatma Aydemir einen bewegend-irritierenden Familienroman geschrieben.

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Es dauert, bis die titelgebenden Dschinns in dem neuen Roman der Berliner Schriftstellerin Fatma Aydemir ihren Auftritt bekommen. Peri, kurz für Perihan, eins der vier Kinder der Familie Yilmaz, wird eines Tages von ihrem kleinen Bruder Ümit gefragt, was denn eigentlich ein Dschinn sei. Eine eindeutige Antwort vermag Peri nicht zu geben. Sie erklärt Ümit, Dschinns könnten so was wie Geister sein, Zwischenwesen. Oder etwas, das nicht greifbar, nicht erklärbar, nicht sichtbar ist, „das Vage, das Ungewisse, das Dunkle.“ Oder auch: „Dschinns sind alles, was wir komisch finden, anders, unnatürlich.“

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