Kultur: "In stürmischen Zeiten": Die Farben! Das Licht!
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Kultur: "In stürmischen Zeiten": Die Farben! Das Licht!

Die Holzhäuser im russischen Schtetl brennen schon, als jemand das kleine Mädchen auf den Wagen hebt und ihm ein Foto seines Vaters in die Hand drückt. Dem Pogrom knapp entkommen, blickt es fortan mit großen, erschrockenen Augen in die Welt.

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Die Holzhäuser im russischen Schtetl brennen schon, als jemand das kleine Mädchen auf den Wagen hebt und ihm ein Foto seines Vaters in die Hand drückt. Dem Pogrom knapp entkommen, blickt es fortan mit großen, erschrockenen Augen in die Welt. Und schweigt. Irgendwie gelangt es nach England, wo man es Susan nennt und bei Adoptiveltern unterbringt. Erwachsen geworden, lebt sie in Paris; das Foto ihres Vaters ist die einzige Verbindung zur Vergangenheit. Eines Tages, wenn sie genug Geld als Revuegirl verdient hat, will sie sich eine Schiffspassage leisten und ihn in Amerika suchen. Vorerst lebt sie mit Kollegin Lola in einer Dachkammer. Als Lola den Star-Tenor Dante trifft, werden die beiden Frauen in den Opernchor aufgenommen. Und dann reitet - auf einem Schimmel - ein dunkler Prinz in Susans Leben.

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