Neues Schiller-Album "Opus": Christopher von Deylen im Porträt
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Christopher von Deylen im Fernsehturm am Alex.

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Christopher von Deylen alias Schiller: Jenseits der Komfortzone

Christopher von Deylen, alias Schiller, macht seit Jahren erfolgreich elektronische Musik. Auf seinem neuen Album „Opus“ hat er nun die Klassik für sich entdeckt. Wir trafen ihn auf dem Fernsehturm am Alexanderplatz.

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Um die Mittagszeit hängen die Wolken tief über dem Alexanderplatz und die schwüle Luft schiebt sich wie eine unsichtbare Wand den Touristen und Passanten entgegen, die wie Ameisen um den Fuß des Fernsehturms wuseln. Der Musiker Christopher von Deylen, alias Schiller, steht verabredungsgemäß vor dem Souvenirshop und betippt sein schwarzes iPhone. Das gefühlte Augenmaß liegt irgendwo bei einem Meter neunzig Körpergröße. Er trägt Dreitagebart, eine schwarz umrandete Brille, schwarze Hose, schwarzes Jackett, darunter ein petrolblaues Shirt. Fast könnte man von einem modischen Understatement sprechen, wären da nicht die Sneakers und die Nylontasche in Neonfarben für den gewissen Berlin-Mitte-Touch.

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