Pop-Art im Kunstmuseum Wolfsburg: Jukebox und Erdbeerduft
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Nachruf auf Marilyn. „Colour Her Gone“ von Pauline Boty (1962, Detail). Foto: Museum

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Pop-Art im Kunstmuseum Wolfsburg: Jukebox und Erdbeerduft

Das Kunstmuseum Wolfsburg lädt mit Sound und Düften zur Zeitreise in die britische Pop-Art - und entdeckt endlich auch zwei Künstlerinnen

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„Pop!“ In einer Rauchwolke knallt das Wort 1947 aus dem Lauf einer Pistole. Eduardo Paolozzis Collage mixt noch eine Cola-Flasche, ein Pin-up und einen US-Bomber dazu. Wenig später wird der Begriff mit dem lautmalerischen Knalleffekt zum Signum einer ganzen Ära. Doch die Erfindung der Pop-Art geschah nicht in den USA. Dort studierte Andy Warhol noch brav Gebrauchsgrafik in Pittsburgh, als der italienischstämmige Schotte Paolozzi in Paris seine ersten Collagen zusammenklebte, die sich heute astrein als Pop -Art identifizieren lassen. Er war auf amerikanische Magazine gestoßen, die US-Soldaten mit in die französische Hauptstadt gebracht hatten. Die knallbunten Cocktails, Lucky-Strike-Zigaretten und topmodernen Toaster, die muskelbepackten Bodybuilder und Staubsauger schwingenden Blondinen wirkten im grauen Nachkriegseuropa wie pure Zukunftsmusik. Er griff zur Schere.

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