"Unendlicher Spaß" in den Sophiensälen: Kein bisschen Maß darf sein
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Habt ihr nicht alle einen an der Waffel? Ursina Lardi und Devid Striesow in "Unendlicher Spaß".

© David Baltzer/Zenit

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"Unendlicher Spaß" in den Sophiensälen: Kein bisschen Maß darf sein

Konzentration auf zentrale Motive: Thorsten Lensing lässt ein Romanmonstrum von David Foster Wallace in den Sophiensälen funkeln.

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Vier Stunden dauert der Spaß. Nicht gerade unendlich lang. Und deutlich kürzer als die letzte Theaterversion des David-Foster-Wallace-Romans „Unendlicher Spaß“, die in Berlin zur Premiere kam. Das war der 24-Stunden-Parcours, den sich Matthias Lilienthal als HAU-Chef zum Abschied geschenkt hat, unter Aufbietung so ziemlich aller Performance-Kräfte Berlins. Man muss daran erinnern, weil das 1500-Seiten Werk „Infinite Jest“ eben schnell zur Megalomanie verführt.

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