
Wenn doch alle Zwischenmenschlichkeit so sein könnte: Zwischen Christian Thielemann und Rudolf Buchbinder genügen Blicke, um alles zu sagen. So war das Sinfoniekonzert der Staatskapelle in der Philharmonie.

Wenn doch alle Zwischenmenschlichkeit so sein könnte: Zwischen Christian Thielemann und Rudolf Buchbinder genügen Blicke, um alles zu sagen. So war das Sinfoniekonzert der Staatskapelle in der Philharmonie.

Ein Abend, der Trost spendete: Antonio Pappano bewies beim Gastspiel seines Londoner Orchesters viel Gespür für Klangkultur.

Dass Yvonne Loriod nicht nur mit einem genialen Komponisten verheiratet war, sondern selbst genial komponierte, wurde erst nach ihrem Tod bekannt. Nun kam eins ihrer Werke in Berlin zur Uraufführung.

Technische Utopie trifft auf technische Pannen, kompositorische Präzision auf Größenwahn. Nach dreißig Jahren hat Karlheinz Stockhausens Werk nichts von seinem Reiz eingebüßt. Im Gegenteil.

Hans Werner Henze dachte seine Neunte Sinfonie als Gegenentwurf zur Neunten Beethovens, verkehrte die Brüderlichkeit angesichts des Naziterrors in ihr Gegenteil. So war das Konzert in der Berliner Philharmonie.

Nackt und verletzlich: Simon Rattle, Isabelle Faust und das Freiburger Barockorchester bringen ihr reines Schumann-Programm in die Berliner Philharmonie.

Jörg Widmann holte mit dem LFCO Wolfgang Rihms „Tutuguri“ ins Musikfest. So war das Konzert in der Berliner Philharmonie.

Zu seinem Amtsantritt in Luzern dirigierte Jörg Widmann das spektakulärste Orchesterwerk des 20. Jahrhunderts. Nun kommt er damit auch nach Berlin. Der Aufwand ist immens.

Der Komponist György Ligeti war den Berliner Festspielen immer eng verbunden. Zum 75. Jubiläum zeigen sie jetzt seine einzige Oper. Kann die Groteske heute noch Wirkung entfalten?

Sie ist eine der gefragtesten Sopranistinnen, zeitgenössische Komponisten schreiben gerne für ihre Stimme: Für eine Berlinpremiere und eine Uraufführung kommt Sarah Aristidou nun nach Berlin. Ein Gespräch.

Frédéric Chopin gilt gemeinhin als heterosexuell. Ein genauer Blick in die Korrespondenzen des Komponisten zeigt aber eindeutig: Er war schwul. Wie verändert das die Sicht auf sein Werk?

Mit Werken von Elgar und Tschaikowsky starten Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker in die neue Spielzeit. Die Bundespolitik glänzt durch Abwesenheit.

Die Kammerakademie Potsdam feiert ihren 25. Geburtstag unter dem Motto „Résistance“. Gegen welche Widerstände die KAP ankämpfen muss – darüber sprechen die Geschäftsführerinnen Céline Couson und Adriana Kussmaul im Interview.

Daniel Barenboim dirigierte sein Kulturbotschafter-Orchester in der Waldbühne, und mit dem Starcellisten Yo-Yo Ma. So war das Konzert am Donnerstagabend.

Unterwelten, böse Stiefmütter – und Tänze, die keine sind: Im Konzerthaus ist ein irisches Jugendorchester aufgetreten. Das Festival Young Euro Classic läuft noch bis Sonntag.

Die Synthpop-Helden Orchestral Manoeuvres in the Dark waren ganz groß in den Achtzigern. Ihr aktuelles Programm ist aber mehr als nur nostalgisch.

Im Konzerthaus spielen Musiker des Orchestras of the Americas und des Penderecki Youth Orchestras eine Chaconne für den Papst.

Es ist die erste große Premiere in Rheinsberg unter der Leitung von Jelle Dierickx: „Blaubart“ präsentiert zwei sehr verschiedene Vorstellungen von Männlichkeit. Nur eine ist sympathisch.

Die Halberstädter Aufführung von John Cages Komposition ist auf 639 Jahre angelegt. Ein Vierteljahrhundert lang läuft das Konzert bereits, alle paar Jahre gibt es einen Klangwechsel. So war der letzte.

Mit zwei Stücken aus der Heimat, aber auch einer Symphonie von Anton Bruckner reist das Orchester aus der Provinz Zhejiang erstmals ins Ausland – und zwar ins Berliner Konzerthaus.

Seit einem Jahr ist Jelle Dierickx künstlerischer Leiter der Landesakademie und der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Ein Treffen in Berlin, vor der Premiere von Grétrys „Blaubart“.

Richard Strauss schuf mit „Ariadne auf Naxos“ seinen Antiwagner. Regisseur Ersan Mondtag verlegt die Handlung auf den Mars – und plättet dabei leider die Handlung mit Klamauk.

Bei den Bayreuther Festspielen feiert im Jubiläumsjahr ein mit KI-Projektionen gestalteter „Ring des Nibelungen“ ohne Personenregie Premiere. Theater geht anders.

Seit 1963 war Sybill Mahlke Musikkritikerin für den Tagesspiegel und somit eine Chronistin der so reichen Berliner Musiklandschaft. Ihr Stil war einzigartig, sie blieb neugierig bis zum Schluss.

Hitlers angebliche Lieblingsoper, ein schwerer Brocken: „Rienzi“ war noch nie im Festspielhaus zu hören. Die Premiere zeigt: zu Recht.

Mahnende Worte: Nach skandalträchtiger Aus- und dann Wiedereinladung reicht Michel Friedman Bayreuth-Chefin Katharina Wagner die Hand und lobt den Neubeginn.

Die Festspiele werden 150 – unsere Kritiker erinnern sich an die letzten vier Jahrzehnte vor und hinter der Bayreuther Glanzkulisse.

Wenn auf dem Grünen Hügel in Bayreuth die Hörnerhelme ausgepackt werden, dreht sich die Opernwelt alljährlich um Richard Wagner, die Person, das Genie, den Antisemiten. Was hat es mit dem Dauerhype auf sich?

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte locken den Dirigenten Kazuki Yamada in die Prignitz. Und die Berliner kommen, um zu hören, was der designierte Chef des DSO vorhat.

Die Kürzungen im Kulturhaushalt machen sich in den Opernhäusern deutlich bemerkbar. Einige spektakuläre Highlights gibt es dennoch, inklusive Helikopter-Konzert. Ein Überblick.

Auftakt zur Freiluftsaison auf dem Gendarmenmarkt: Joana Mallwitz dirigiert das Konzerthausorchester, Solist Hayato Sumino begeistert an zwei Instrumenten.

Seit fast 25 Jahren mischt das Berliner Ensemble Novoflot die Opernszene mit ungewöhnlichen Eigenproduktionen auf. Dieses Wochenende in der Elisabeth-Kirche. Ein Probenbesuch vorab.

Am Wochenende spielt David Garrett mit großer Besetzung beim Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt. Ein Gespräch über Klassik-Pop-Rock-Crossover, seine wertvollen Instrumente und die Hausaufgaben eines jeden Geigers.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Vier Premieren in drei Tagen beim Festival in Aix-en-Provence – und ein Barry Koskie, der im Finale das Feld räumte.

Charmant verlottert bis brillant inszeniert der Studiengang Musiktheater der Berliner UdK „Falstaff“ – und mit ihm auch den Jahrgangsabschluss.

Liebeskummer? Depressionen? Manchmal hilft die Musik, wie das Konzerthausorchester Berlin mit Werken von Vito Žuraj und Robert Schumann verrät.

Potzblitz und Donner, und doch: Im Kern dieses Programms um Augusta Read Thomas, Fazil Say und Ludwig van Beethoven stand das musikalische Plädoyer für den Frieden.

Sein Talent für die Musik rettete ihn vor dem SS-Internat, Italien vor der Borniertheit der Neuen Musik in Deutschland. Der bedeutende Komponist Hans Werner Henze wäre am 1. Juli 100 geworden.

Chor und Orchester der Komischen Oper präsentieren Trauermusiken im Konzerthaus. Für den Höhepunkt des Abends mit französischen Werken sorgt die lettische Orgelvirtuosin Iveta Apkalna.

François-Pierre Goy stieß unvermutet auf eine Sammlung von bisher unbekannten Mozart-Stücken. Hier spricht der französische Bibliothekar und Restaurator über seinen Fund.

Zum 10. Todestag der Berliner Komponistin, die den Nazis entkam, spielten die Geigerin Rachel Koblyakov und das Trio Track3 im Konzerthaus.

Der Musikwissenschaftler und Pianist Jascha Nemtsov fordert, dass die Festspiele vom Kult um Gründer Richard Wagner ablassen. Weshalb, das verrät er im Gespräch.

Der Staatsoper ist mit der Besetzung des Komikers Bülent Ceylan in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ ein Coup gelungen. Bei der Premiere setzt es auch Buhrufe.

38 Grad und ein nahendes Gewitter? Schöner kann heiße Luft nicht sein: Das Saison-Abschlusskonzert der Berliner Philharmoniker stand unter dem Motto „Viva Italia!“

Deutsche Oper goes Grips Theater: Das inklusive Jugendstück „Teenie Times“ beackert das Gefühlschaos beim Erwachsenwerden mit jeder Menge Energie.

Mendelssohns „Sommernachtstraum“ und andere Elfenmusiken in der Berliner Philharmonie. Das DSO unter Dalia Stasevska lädt zur Geisterstunde – ohne ultimativen Zauber.

Michiel Dijkema inszeniert Giovanni Battista Bononcinis wiederentdeckte Barockoper in Potsdam so schlicht wie poetisch. Ein Glücksfall für die Festspiele.

Noch ein Sanierungsfall: Der Scharoun-Bau muss generalüberholt werden. Die Wirtschaftssenatorin wirbt für das ICC als Ersatzspielstätte, die Intendantin möchte die Hangars in Tempelhof. Und wer bezahlt das Ganze am Ende?
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