
Sie trägt drei verschiedene Roben und brilliert in noch mehr künstlerischen Stilrichtungen: Bei ihrem Solo-Auftritt Unter den Linden präsentiert sich Starsopranistin Anna Netrebko im Zenit ihres Könnens.

Sie trägt drei verschiedene Roben und brilliert in noch mehr künstlerischen Stilrichtungen: Bei ihrem Solo-Auftritt Unter den Linden präsentiert sich Starsopranistin Anna Netrebko im Zenit ihres Könnens.

Walzerfieber und Operettenwunder: Der Historiker Philipp Ther erzählt in seinem Buch „Klang der Monarchie“ die Geschichte des Habsburgerreiches anhand dessen Musik.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin präsentiert William Dawsons „Negro Folk Symphony“ – und lädt zum Symposium über afrodiasporische Musik.

Mallwitz dirigiert ein Werk der Komponistin Missy Mazzoli, die Solistin ist Maria Krykov. An diesem Abend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt geht es aber nicht nur um Frauenpower.

Stardirigenten wie Simon Rattle und Antony Pappano kommen, Spitzenorchester wie die Wiener Philharmoniker und das London Symphony Orchestra. Aber das „Musikfest Berlin“ hält im kommenden Jahr auch Überraschungen bereit.

Wunder auf der Bühne: Die bedeutendste Pianistin unserer Zeit und der designierte Chefdirigent der Münchner Philharmoniker haben in Berlin die Fantasie beflügelt.

Der 16-jährige Georgier begann mit sechs zu komponieren und hat inzwischen seine erste Sinfonie geschrieben. Jetzt erklingt sie in der Berliner Philharmonie. Eine Begegnung mit dem Wunderkind und seiner Förderin Lisa Batiashvili.

Mit dieser Oper wurde einst der junge Caruso berühmt: In Berlin glänzt jetzt Jonathan Tetelman als Tenorheld in Umberto Giordanos „Fedora“. Und das Orchester der Deutschen Oper klingt so betörend wie lange nicht.

Romantischer Charme und eine Virtuosität, die sprachlos macht: Der chinesisch-kanadische Pianist Bruce Liu spielt bei seinem Berliner Solokonzert Werke von Tschaikowsky, Prokofjew und Skrjabin.

Es war ein Wunsch von Generalmusikdirektor James Gaffigan, im Schillertheater „Salome“ aufzuführen. Die Wände erzittern unter der Orchesterwucht – und auf der Bühne sorgt Evgeny Titov für Verwirrung.

Seit einem Dreivierteljahrhundert werden an der Eisler-Hochschule Musiker und Sänger ausgebildet. Dass sie früh den Kontakt zum Publikum suchen, hat für Berliner einen großen Vorteil.

Seit 1973 widmet sich Peter Philips mit dem Ensemble The Tallis Scholars der Musik der Renaissance. Das Resultat so tiefer Sachkenntnis war am Freitag im Boulez Saal zu hören.

Unser Leser, selbst Kirchenmusiker, mag sich dem Abgesang auf das große Instrument nicht anschließen und lädt unseren Kritiker ein zum Besuch. Und wie sehen Sie’s?

Sie werden kurz aufglitzern, wie Staubkörner im Scheinwerferlicht, und dann wieder in den Archivschlaf zurücksinken: die beiden Frühwerke von Johann Sebastian Bach, die jetzt in Leipzig vorgestellt wurden.

Regisseurin Lydia Steier macht an der Lindenoper aus Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ ein großes Zaubertheater-Spektakel. Und auch die Sängerbesetzung ist fantastisch.

Die meisten Orchester werben mit den Interpreten und Komponisten, die sie präsentieren. Doch das sagt nur Kennern etwas. Die Dresdner Philharmonie wählt darum jetzt einen anderen Weg.

Die himmlische Kindheit und das Totenreich: ein Abend in der Philharmonie mit Gustav Mahlers Vierter und den Kindertotenliedern.

Der bekennende Klassik-Fan Charly Hübner ist neuerdings Gastgeber der Talk-Reihe „Herz über Kopf“ im Berliner Konzerthaus. In der ersten Ausgabe geht es um Klassik und Pop aus Nordamerika.

Virtuose Trennschärfe und zauberhafte Momente: Das Konzerthausorchester spielte unter dem Dirigat von Joana Mallwitz Musik von Gershwin, Ravel und Dvořák.

Mit Werken von Bartok, Strawinsky und Janacek bereiten sich Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker auf ihre Asien-Tournee vor. Ein Ballett könnte zumindest in Shanghai nicht so gut ankommen.

Freundlich lächelnder Revolutionär: Adam Fischer musiziert im ausverkauften Kammermusiksaal einen entfesselten Beethoven mit dem Mahler Chamber Orchestra.

Ein Nachfolger für Gijs Leenaars steht fest: Der 35-jährige Yuval Weinberg soll den Rundfunkchor Berlin künstlerisch in die Zukunft führen.

Familienkonzert am Gendarmenmarkt: Reinhard Goebel und das Konzerthausorchester interpretieren Werke von Leopold, Wolfgang Amadeus und Franz Xaver Mozart.

Verteidigung der Vielstimmigkeit. Die Eröffnung des Voices Berlin Festivals präsentiert Stimmen und Werke von Exilkünstlerinnen und Kosmopoliten. Was sie eint, ist die Neugier auf Klänge.

Wer Klassik liebt, dessen Hirn produziert im Alltag manchmal die wildesten Assoziationen. Oder woran denken Sie beim Begriff „Kompositions-Kerze“?

An unzähligen Abenden und in Dutzenden verschiedenen Rollen war Kaja Borris an der Deutschen Oper zu erleben. Im Alter von 86 Jahren ist die Mezzosopranistin nun in Berlin gestorben.

Warum werden in der Klassik immer wieder dieselben Werke interpretiert? Dieses Konzert mit den italienischen Klaviervirtuosen Gianluca Luisi und Raffaele d’Angelo liefert live die Antwort.

Im Pierre Boulez Saal gibt die Sängerin Marie-Laure Garnier einen euphorisch beklatschten Liederabend mit Werken von Messiaen, Poulenc und amerikanische Spirituals.

Wo Dichtung zur Tonkunst wird: Mein Kollege Rüdiger Schaper untersucht die Quellen, aus denen Rainer Maria Rilke Inspiration für seine Gedichte schöpfte - und entdeckt dabei den Tanz und die Musik.

Zu Lebzeiten war Emilie Mayer als Komponistin geschätzt und geachtet. Doch bald nach ihrem Tod wurde sie vergessen. Im Pierre Boulez Saal lädt die „Akademie für Alte Musik“ jetzt dazu ein, ihre Musik wiederzuentdecken.

Anna Korsun, Alban Berg, Johannes Brahms: Chefdirigent Vladimir Jurowski leitet das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin durch ein anspruchsvolles Programm.

Werke aus seiner Heimat präsentiert Renaud Capucon im Pierre Boulez Saal, gemeinsam mit seinem Klavierpartner Guillaume Bellom. Positive Überraschungen sind dabei - und auch negative.

Von der Kunst, achtsam aufeinander zu hören: Bei den „Spectrum Concerts“ erklingen Werke von Edgar, Kodaly und Rachmaninow im Kammermusiksaal der Philharmonie.

Die norwegische Dirigentin Tabita Berglund ist zu Gast beim Deutschen Symphonie-Orchester. Ihr Landsmann Truls Mørk spielt Violoncello.

Die Erwachsenenwelt taugt nicht für Kinder, also machen die sich auf den Weg: „Die drei Rätsel“ an der Deutschen Oper, ein Musiktheaterstück mit jugendlichen Sängern.

Lebe wild und gefährlich: „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ an der Komischen Oper ist eine herrlich verrückte Adaption des Kinderbuch-Klassikers.

Das „Chineke! Orchestra“ aus London gibt sein umjubeltes Debüt in der Berliner Philharmonie. Mit dabei sind auch die Solisten Isata und Sheku Kanneh-Mason. Der Abend wird zur musikalischen Entdeckungsreise.

Christian Thielemann arbeitet sich Unter den Linden erneut durch Wagners „Ring des Nibelungen“. Am dritten Abend passiert im „Siegfried“ dann das, worauf alle im Saal gewartet haben.

Mit reduzierter Gestik führt Daniel Barenboim die Philharmoniker besonders feinsinnig durchs Repertoire. Beinahe zu zart für manche Teile des Publikums.

Mit Musik von Karl Goldmark, Britta Byström und Ludwig van Beethoven: Das Konzerthaus verabschiedet den Sommer mit Frühlingsmusik.

Christian Thielemann dirigiert zur Saisoneröffnung Unter den Linden Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“. Im Publikum ist ein Mann zu entdecken, den man hier nicht erwartet hätte.

James Gaffigan dirigiert Gustav Mahlers „Sinfonie der Tausend“. Das Orchester der Komischen Oper hat sich dafür mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und diversen Chören zusammengetan.

Der 32-jährige Thomas Guggeis dirigiert in der Philharmonie Werke von Maurice Ravel, Henri Dutilleux und Richard Strauss. Das Orchester ist in Höchstform.

Der musikalische Leiter der Berliner Philharmoniker kann sich bereits zum achten Mal Dirigent des Jahres nennen. Auch eine zweite Auszeichnung geht an Berlin.

Das „Musikfest Berlin“ geht mit einer Hommage an die koreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan zu Ende. Dafür ist extra das Busan Philharmonic Orchestra aus ihrer Heimat angereist.

Sie spielen ohne Partitur und improvisieren frei über die Werke bekannter Komponisten. Jetzt begeisterte das Stegreif-Orchester beim Musikfest im Kammermusiksaal.

Der designierte Intendant der Deutschen Oper Berlin, Aviel Cahn, verzichtet darauf, einen Generalmusikdirektor zu benennen. Stattdessen präsentiert er ein außergewöhnliches Modell.

Das Projekt „Bauhaus Music“ beim Musikfest. Die kubistische Oper „Parabola and Circula“ erlebt ihre Uraufführung, Marc Blitzstein und George Antheil zeichnen Verbindungen in die USA nach.
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