10 Jahre Ensemble Kaleidoskop: Konventionen brechen zum Kressebrot
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Nachtaktiv. Das Ensemble Kaleidoskop.

© Adam Berry

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10 Jahre Ensemble Kaleidoskop: Konventionen brechen zum Kressebrot

Erst letztes Jahr gab es seine Rettung bekannt, nun feierte es seinen zehnjährigen Geburtstag: Das Ensemble Kaleidoskop in Berlin.

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Grüne Lidschatten, silberne Kostümierung, strenge Gesichter: Wenn ein freies Ensemble für zeitgenössische Musik Geburtstag feiert, geht es auf Pappkisten, zwischen Liegematten und vorm Kressebutterbrottresen sehr kunstsinnig zu. Dass es überhaupt zehn Jahre schafft, ist nicht alltäglich. Erst im Januar konnte das international besetzte, in Berlin sesshafte Ensemble Kaleidoskop dank vielerlei Unterstützung seine Rettung bekannt geben, und das letzte der vier Jubiläumskonzerte würdigt nun gleich eine ganze Nacht lang den eigenen Überlebenswillen. Dafür ist man in die ehemalige Neuköllner Kindl-Brauerei gezogen, deren Sanierung als Kunstzentrum weit vorangeschritten ist. Das schon länger fertiggestellte Kesselhaus ist ein beeindruckender Raum für Konzerte.

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