
Vor 300 Jahren wurde Daniel Chodowiecki geboren. Im Zeitalter der Aufklärung machte er Karriere. Berlin und Neuhardenberg feiern ihn mit vier Ausstellungen.

Vor 300 Jahren wurde Daniel Chodowiecki geboren. Im Zeitalter der Aufklärung machte er Karriere. Berlin und Neuhardenberg feiern ihn mit vier Ausstellungen.

Kurz vor Wolf Biermanns 90. Geburtstag erscheinen Auszüge aus seinen Tagebüchern. Er schreibt furios, schlagfertig und gehässig. Nur einmal, am Wendepunkt seines Lebens, ist er fassungslos.

Phänomene des Literaturbetriebs, schreibende Ex-Fußballer, deutsche Retortenkrimis und gruselig schlechte Drachengeschichten: Denis Scheck bespricht die Top-Ten-Romane der „Spiegel“-Bestsellerliste.

Erinnerung an einen langen Abschied: Die Schriftstellerin Helga Schubert stellt sich mit ihrem Trauerbuch „Die Woche danach“ in eine Reihe mit Joan Didion und Siri Hustvedt.

Eine Entscheidung für die Kunst: Mit dem Literaturnobelpreis für die kanadische Autorin Anne Carson vermeidet die Schwedische Akademie wohl ganz bewusst ein politisches Statement.

Der Kulturstaatsminister spricht bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse wieder viel von seinem Kampf gegen Big Tech – und macht der Buchbranche ein „Geschenk“.

Ein Dossier mit frühen Texten in der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, zwei Frankreich-Erzählungen und am Ende die Erkenntnis: Man kann nie zu viel Peter Kurzeck lesen.

Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält für ihren Roman „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis. Sie erinnert in ihrer Dankesrede an die Zunahme antisemitischer und rassistischer Straftaten.

Vom Profisportler zum Autor: Christoph Kramers zweites Buch „Wolkenberührpunkt“ ist eine bewegende Coming-of-Age-Geschichte – in der Fußball nur noch am Rande vorkommt.

Iwan Heilbut und Walter Hasenclever erzählen in ihren wiederentdeckten Romanen „Zugvögel“ und „Die Rechtlosen“, wie deutsche Emigranten im Zweiten Weltkrieg um ihr Leben kämpften.

Festprogramm in der Fasanenstraße: Nach Verzögerungen bei der 6 Millionen Euro teuren Sanierung feiert das Literaturhaus Berlin jetzt Jubiläum in der angestammten Villa.

Valeria Gordeev hat mit ihrem Debüt „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ einen der wichtigsten Romane in diesem Herbst geschrieben. Eine Begegnung mit der Autorin in Berlin.

In seiner beunruhigenden Fiktion „Deutschland 2033“ beschreibt der Journalist Justus Bender, wie die AfD die Macht erobern könnte. Er versteht sein Szenario als Weckruf.

Nominiert für den Deutschen Buchpreis, ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, und alles zu Recht: Shida Bazyar hat einen der besten Romane dieses Jahres geschrieben.

Mit viel Umsicht und noch mehr Leidenschaft Bücher verlegen: Ein Nachruf auf die im Alter von 77 Jahren verstorbene Münchener Verlegerin Antje Kunstmann.

Die politische Unsicherheit in Taiwan, eine abwesende Mutter, die Grenzen der Sprache: Leh-Wei Liaos stoffreicher, sehr gelungener Debütroman „Glaszeit“.

Philipp Jessen war Journalist, später gründete er die Agentur Storymachine. In seinem Buch „Shitfluencer“ rechnet er mit Politikern, Aktivisten und den sozialen Netzwerken ab. Ein Gespräch.

Mit dem Meme „Gillian Anderson made me gay“ wurde der „Akte X“-Star zur lesbischen Ikone. Für ihre Sex-Ratgeber vertrauen Frauen der Schauspielerin und Autorin intimste Geheimnisse an. Erklärung eines Phänomens.

„Nach so viel Schmerz und Pein“: Erstmals erscheinen Briefe von Holocaust-Überlebenden, gesammelt von der Gedenkstätte Yad Vashem, auf Deutsch. Sie zeugen von Leid und Mut.

Kugel, Kreide, Kamera: Ulrich Peltzers Roman über einen Drehbuchautor, der am Leben des mathematischen Wunderkinds und Revolutionärs Évariste Galois verzweifelt.

Ein Bonner Ministerialdirektor starb 1986 bei einer Dienstreise in der DDR. Angeblich war es ein Unfall. Seine Tochter glaubt, dass es ein Mord gewesen sein könnte – und wird von einem Ex-BND-Präsidenten unterstützt.
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