Reisen und Corona: "Lonely Planet" in der Krise
zum Hauptinhalt
Gruß von gestern. „Lonely Planet“-Gründer Tony und Maureen Wheeler.

© mauritius images

Tagesspiegel Plus

Reisen und Corona: "Lonely Planet" in der Krise

Der Verlag der Backpacker-Bibel kündigt einschneidende Umstrukturierungen an. Ein Schock für alle Reisesehnsüchtigen.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Der Blick ins Bücherregal eines Menschen verrät nicht nur die (vorgebliche) Belesenheit der Gastgeberin oder des Gastgebers, sondern gleich noch ihre Weltläufigkeit. Die blauen Einbände der „Lonely Planet“-Reiseführer sind längst so ikonisch wie die Cover der Suhrkamp- und Reclam-Bibliotheken. Und gibt es auf einer Party einen schöneren Eisbrecher als eine unverfängliche Frage zum Exemplar von „Ecuador und die Galapagosinseln“ oder „Mongolei“ im Bücherschrank, zwischen „Unendlicher Spaß“ (funktioniert im Smalltalk nach über 20 Jahren immer noch) und der Hubert-Fichte-Gesamtausgabe? Im Zeichen der Globalisierung verspricht der Individualtourismus – „on a shoestring“ sozusagen – den letzten Distinktionsgewinn.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })