Ian McEwans Roman "Kindeswohl": Medizin und Moral
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Leitthema Schuld. Ian McEwan 2013 beim Festival Collisioni im italienischen Barolo.

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Ian McEwans Roman "Kindeswohl": Medizin und Moral

Von der Weigerung, sich heilen zu lassen: In Ian McEwans neuem Roman „Kindeswohl“ verhandelt eine Richterin schier unlösbare medizin-ethische Fragen.

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Vor einigen Jahren erregte der Fall Hannah Jones die Aufmerksamkeit der Weltpresse: Die an Leukämie erkrankte 13-Jährige hatte sich gegen eine lebensrettende Herztransplantation entschieden, sie wollte lieber sterben, als ihr Leben weiterhin im Krankenhaus zu verbringen. Das Jugendamt drohte den Eltern daraufhin, ihnen das Sorgerecht zu entziehen. Erst in letzter Minute besann sich das Mädchen und stimmte der Organverpflanzung zu.

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