Saisonausklang im Konzerthaus: Minimal, maximal, suboptimal
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Der amerikanische Geiger Chad Hoopes.

© Marco Borggreve

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Saisonausklang im Konzerthaus: Minimal, maximal, suboptimal

Letztes Saisonkonzert im Saal: das Konzerthausorchester spielt Philip Glass, John Adams und Anton Bruckner

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Das prägende Element der Minimal Music ist der Rhythmus: Über ihn definiert sich der Puls, die Anlage, die Energie eines Stückes. Denn darüber hinaus passiert nicht viel, es sind eben minimale Änderungen, die etwa dem Violinkonzert von Philip Glass nur wenig Abwechslung verschaffen, dafür aber – im besten Fall – eine große innere Logik und Ruhe aufbauen. Bei solchen Reißbrettkompositionen müssen sich Dirigent wie Orchestermusiker extrem konzentrieren, damit sie nicht bei all der Kontemplation in ihren Notenzeilen verrutschen, denn die sehen sich über lange Abschnitte sehr ähnlich. Vor allem aber müssen sie das haben, was man für keine andere Musik als diese so dringend braucht: Timing.

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