
Songs über die Manosphere, das Solo-Werk eines einstigen Beastie Boys, Pathos und Parolen: Das sind die wichtigsten Platten der Woche.

Songs über die Manosphere, das Solo-Werk eines einstigen Beastie Boys, Pathos und Parolen: Das sind die wichtigsten Platten der Woche.

Der Rechtsstreit endet, doch die Debatte geht erst richtig los: Nach 30 Jahren Streit ums Sampling darf Moses Pelham sich freuen – die Kreativbranche eher nicht.

Weil man politische Äußerungen der Band befürchtete, war Alphaville vom „Glücksgefühle“-Festival ausgeladen worden. Nun revidieren die Veranstalter ihre Entscheidung. Doch wie es scheint, vergebens.

In einer Fragerunde bei Instagram teilt Shirin David aus. Eine Netflix-Dokumentation über sie, sei nicht so geworden, wie sie es erwartet hatte. Auch der „Stern“ kommt nicht gut weg.

Zurück in die Zukunft für Sido, Kool Savas & Co.: Beim „Klassentreffen“-Festival treten am Wochenende einige der jahrgangsbesten deutschen Rapper aus den letzten 30 Jahren auf.

Erykah Badu heilt die Welt, Interpol setzt weiter auf Schwermut. Dinosaur Jr. senden ein willkommenes Überlebenszeichen und LA Priest lässt tanzen.

Dolly Parton zeigte, dass sich auch mit langen Acrylfingernägeln großartige Songs schreiben lassen. Und dass Nächstenliebe über politische Gräben hinweg möglich ist.

Eine Woche lang präsentiert das Pop-Kultur-Festival Konzerte und Talks in der ganzen Stadt. Zum Auftakt diskutierte Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal über Kulturpolitik und rechte Shitstorms.

Er schunkelt den Abend im Schlagertakt bis zum Höhepunkt: Roland Kaiser spielt in der Waldbühne gleich zwei Konzerte, in denen er der Leidenschaft huldigt.

Vom komplexen Dark-Folk-Meisterwerk zum Selbstfindungstrip einer, der es bisher nur um kommerziellen Erfolg ging: So klingen die wichtigsten Platten dieser Woche.

Ralf Hütter hat vor einem halben Jahrhundert mit Florian Schneider Musik geschrieben, die noch heute nach Zukunft klingt. Und mit ihr Musikgeschichte. Nun wird der Kraftwerk-Gründer 80.

Von schweren Erbschaften der Womack Sisters über Phoebe Bridgers’ subversiven Drone-Americana, zur Frage der Macht bei Grace Cummings’. Und von Jungle noch ein bisschen was für die Beine.

Sie werden geliebt und gehasst: AnnenMayKantereit geben das erste von drei ausverkauften Konzerten in der Parkbühne Wuhlheide – und rufen dabei auch zur Wahl auf.

Die Synthpop-Helden Orchestral Manoeuvres in the Dark waren ganz groß in den Achtzigern. Ihr aktuelles Programm ist aber mehr als nur nostalgisch.

Seit Jahren pilgern Fans des Rappers Pashanim nach Berlin, um sich auf der Hauswand zu verewigen, vor der er einst ein Musikvideo drehte. Damit soll jetzt Schluss sein.

Die Mountain Goats ziehen Zwischenbilanz, Hana Stretton lässt das Meer rauschen, Domi & JD Beck spielen Flohsack-Jazz und Man/Woman/Chainsaw beglücken mit orchestralem Art-Pop.

Bodyshaming, Ferndiagnosen und Schönheitstrends, die tödlich enden können: Ariana Grandes Körper ist derzeit Gegenstand einer hitzigen öffentlichen Diskussion.

Von Kühen bis Kojoten: Die Platten der Woche sind geprägt von Tieren und Landschaft – außerdem kommt ein Popstar zurück aus der „Wicked“-Pause.

Die komplizierte Beziehung zu den Medien und ihren Fans steht im Mittelpunkt des neuen Albums von Ariana Grande, das einige musikalische Überraschungen birgt.

Headbangen statt Rave: Charli xcx wendet sich auf ihrem neuen Album Gitarren zu. Und setzt sich mit den Fallstricken ihres neu gewonnenen Ruhms auseinander.

Egal ob im Park, am See oder in den schattigen Säulengängen der Museumsinsel – Musik gehört einfach zum Sommer dazu. Und macht gratis doppelt Spaß: unsere Konzerttipps für umme.

Die südkoreanische Pop-Band BTS feierte in diesem Jahr ihr großes Comeback und wäre sicherlich ein großer Favorit für die begehrten US-Musikpreise. Was ist der Hintergrund?

Mit „Baba“ setzte Arda Yolci 2023 einen Ton, den es bis dahin im deutschen Hip-Hop nicht gab. Nun erscheint sein zweites Album „Glanz Null“. Ein Gespräch über Erwartungen, den Kulturbetrieb und politische Talkshows.

Der Berliner Christopher Street Day startete dieses Jahr mit einem neuen Format: dem Demokratieabend am Brandenburger Tor. Als Stargast brachte Rapperin Ikkimel die Masse kurz zum Kochen.

Nach PR-Irritationen, internem Clinch und den Autotune-Eskapaden der Vorabsingles steht es also: das neue The-Strokes-Album. Soviel vorab: Autotune ist gekommen, um zu bleiben.

Charli xcx singt von der Vergänglichkeit von Ruhm und Identität, Willow von der des Menschseins überhaupt. Und während sich die Strokes entfremden, ergründet Apsilon die Welt in seinem Innern.

In der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ durften die Musiker den Song „Keine Angst“ nicht vortragen. Als Ersatz haben sie einen ganzen Abend drum herum gestrickt – mit ergreifenden und auch ärgerlichen Momenten.

Berlinerin, vegan, lesbisch, eine der erfolgreichsten Musikerinnen Deutschlands und seit Kurzem Feministin. Kerstin Ott ist vieles. Ein Gespräch über Authentizität und Abgrenzung.

Baran Kok, Makko, Tom Odell, Lily Allen, Zara Larsson und Ayliva: Zum Auftakt des Lollapalooza-Festivals besuchten Sonnabend Tausende Fans das Berliner Olympiagelände.

In seinem Song „Keine Angst“ grüßt Danger Dan linksextreme Gewalttäter, „Die Anstalt“ plante eine redaktionelle Einbettung. Mit der kurzfristigen Ausladung hat sich der Sender Schaden zugefügt.

Der Pianist Igor Levit und der Rapper Danger Dan sollten in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ auftreten. Der Sender hat sie nun kurzfristig wieder ausgeladen: Der Song hätte als Aufruf zu Gewalt verstanden werden können.

Tricky will jetzt rocken, eine Newcomerin aus London singt vom Auf und Ab in der Liebe, Yard Act bleiben wütend und Steve Lacy überführt Rap und Jazz in den Pop.

Ein Hauch von Nostalgie und ganz viel Spaß: Die Toten Hosen verabschieden sich von ihren Fans in Berlin mit einem furiosen Konzert. Auch Sven Regener und Farin Urlaub sind mit dabei.

Der Auftritt der Rapperin Ikkimel im ZDF-Morgenmagazin sorgt mit dem Song „Fußballmänner“ für Furore. Dank der Mimik eines irritierten Publikums und der Unterstützung internationaler Stars trendet ein Clip davon weltweit.

The Cure zelebrieren in der Berliner Wuhlheide ihren traurig-schönen Gruftrock. Der famose Frontmann Robert Smith spielt sogar Blockflöte.

Einst standen sie für jugendliche Rebellion, jetzt sind sie Vorbilder für Resilienz. Mick Jagger, Keith Richards, Patti Smith & Co. zeigen der alternden Gesellschaft den Weg.

Die Stones schießen gegen Elon Musk, eine eigensinnige R’n’B-Lady kehrt zurück zum Indie-Rock und eine Hommage an Fleetwood Mac gibt’s auch im Soundcheck.

Mit Songs wie „Total Eclipse of the Heart“ oder „It’s a Heartache“ landete Bonnie Tyler Hits für die Ewigkeit. Bis zuletzt tourte sie quer durch Europa.

Kein Meisterwerk, aber ein kraftvolles Lebenszeichen: Die Rolling Stones feiern auf ihrem glatt geratenen 25. Studioalbum „Foreign Tongues“ sich selbst.

Wieder ein gebrochenes Herz: Robyn beweist bei ihrem meisterhaften Konzert in der Uber Arena, wie tanzbar traurige Songs sein können.

Schöne Melancholie und reichlich Bizarrerien: Der kontroverse Musiker sorgt in Berlin für einen Abend, der nachhallt. Einige The-Smiths-Songs hat er auch im Repertoire.

21 Jahre nach „Confessions on a Dance Floor“ kehrt Madonna zu ihren musikalischen Anfängen im Club zurück. Und wird am Ende sogar ungewohnt persönlich.

Taylor Swift und Travis Kelce heiraten, die Feier scheint eine Mischung aus Märchen-Hochzeit und Business-Event zu werden. Ist das noch romantisch?

Dave Grohl und seine Foo Fighters spielen im Olympiastadion ein schönes, druckvolles, abwechslungsreiches Konzert. Und geben nebenbei eine Punk- und Rock-Geschichtsstunde.

Mit den Village People schuf der Sänger Victor Willis Disco-Klassiker. Dann entdeckte Donald Trump „Y.M.C.A.“. Aber auch der US-Präsident konnte dem ironischen Machismo nie etwas anhaben.

2009 starb der „King of Pop“. Ein Film über die Musiklegende Michael Jackson räumte gleich zum Start kräftig ab. Nun nimmt „Michael“ auf der Kino-Hitliste einen besonderen Platz ein.

Popstar Bruno Mars spielt dreimal hintereinander im Berliner Olympiastadion. Am Freitagabend bei gefühlt 70 Grad. Das Publikum tanzt trotzdem.

Mit dem Soulrockhit „Spinning Wheel“ schuf David Clayton-Thomas eine Hymne für die Ewigkeit. Nun ist der Sänger von Blood, Sweat & Tears mit 84 Jahren gestorben.
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