Konzertkritik: Mumford & Sons im Astra
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Konzertkritik: Mumford & Sons im Astra

Überzeugende Musiker: Mumford & Sons gehören zu den hoffnungsvollsten Vertretern einer aufregenden, neuen englischen Folk-Szene.

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Eine Akustikgitarre schwirrt auf einem lang gestreckten, dunklen Akkord. Zunächst klingt es wie der Anfang zu "The End" von den guten alten Doors, doch auf der Bühne stehen Mumford & Sons, und schon ist da ihr zauberhafter vierstimmiger Gesang: "This is not the end / Lived unbruised we are friends / And I am sorry...". "Sigh No More", das sich mehr noch als an Jim Morrison an William Shakespeare anlehnt, ist der Titelsong des im letzten Oktober erschienen und zu Recht mit viel Lob bedachten Debütalbums der jungen Londoner Band, die neben Laura Marling, Noah and the Whale und dem im Vorprogramm aufgetretenen Johnny Flynn zu den hoffnungsvollsten Vertretern einer aufregenden, neuen englischen Folk-Szene zählt. Allerdings hört sich die betörende Musik der vier Mumfords mehr nach Americana an als nach Britannica, mehr nach Woody/Hank/Bob-Wurzeligkeit als nach keltischem Folk.

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