Salzburger Festspiele: "The Exterminating Angel": Schrei zum Himmel
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Geschlossene Gesellschaft. Die Oper hält sich eng an ihr Vorbild, Luis Buñuels’ Filmklassiker „Der Würgeengel“.

© Monika Rittershaus/Salzburger Festspiele/dpa

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Salzburger Festspiele: "The Exterminating Angel": Schrei zum Himmel

Die Salzburger Festspiele eröffnen mit der Uraufführung von Thomas Adès’ Endzeit-Oper „The Exterminating Angel“.

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Da es gegenwärtig kein österreichisches Staatsoberhaupt gibt, kann auch die ihm gebührende Militärmusik nicht zur Eröffnung der Salzburger Festspiele aufspielen. Stattdessen übernehmen örtliche Trachtenmusik- und Schützenverbände die Aufgabe mit feschem Marschtakt und echtem Kanonendonner. Eine Staatskrise, aufgeführt als Provinzposse. In seiner Festrede mit dem Titel „Kunst in bewegten Zeiten“ zitiert der Philosoph Konrad Paul Liessmann das Flehen Hölderlins an die Parzen als Beistand und Trost für die Festspielgemeinde herbei: „Nur einen Sommer gönnt, Ihr Gewaltigen!“ Passend dazu trägt der offizielle Weißwein dieses Festivaljahrgangs, ein Grüner Veltliner aus der Wachau, ein Beckett-Etikett: „Endspiel“. Das wird Dieter Dorn, 80, noch inszenieren diesen Sommer.

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