„Alle außer das Einhorn“ am Grips-Theater: Shitstorms in Schulklassen
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Promofoto der Vorstellung.

© David Baltzer / bildbuehne.de

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„Alle außer das Einhorn“ am Grips-Theater: Shitstorms in Schulklassen

„Alle außer das Einhorn“ heißt das neue Stück der preisgekrönten Berliner Autorin Kirsten Fuchs. Es geht um den Umgang mit sozialen und asozialen Medien, um Mut und Solidarität.

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Alle außer das Einhorn – so nennt sich, grammatikalisch nicht ganz auf Höhe, die WhatsApp-Gruppe der Klasse. Cool für diejenigen, die drin sind. Ziemlich mies dagegen für Netti. Denn die ist das Einhorn. Und muss leider draußen bleiben. Den Fabeltiernamen trägt das Mädchen wegen des Kostüms, das sie sich fürs bevorstehende Schulfest ausgesucht hat. Aber das ist nicht der Grund, weshalb sie gemobbt wird. Weswegen sie anonyme Messages bekommt wie „Geh dich vergraben, du Wichskind“ oder „Dein Vater ist schwul, deine Mutter ist fett wie die Sonne“. Die Wahrheit ist: es gibt keinen Grund. Bloß einmal hat Netti im Klassenchat geschrieben, dass die anderen aufhören sollen, ihren Kumpel Julius zu mobben. Das ist auch prompt passiert. Dafür ist sie jetzt eben das Opfer. Bleibt nur zu hoffen, dass der Shitstorm bald weiterzieht.

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