Kunst der zwanziger Jahre: Sinnliche Reiter
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Kandinskys Fiebertraum. 1928 malte der deutsche Künstler Sascha Wiederhold "Bogenschützen" (204 mal 240cm) als Spiel geometrischer Formen.

© Galerie Brockstedt

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Kunst der zwanziger Jahre: Sinnliche Reiter

Die Berliner Galerie Brockstedt zeigt Werke der zwanziger Jahre aus der Privatsammlung ihres Gründers.

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Die Pfeile der „Bogenschützen“ schießen wie Lichtlinien durch die bizarre Farblandschaft. Zwei Figuren pirschen sich an das erlegte Wild, während fünf Reiter wie zum Schutz auf das am Boden liegende Tier zielen. Eine temporeiche Szene, die sich dem Betrachter allerdings erst auf den zweiten, dritten oder gar vierten Blick erschließt. So furios zerbirst das Ölbild in Kreise und Bögen, in Streifen, Arabesken und Rechtecke. Lässt Pferde, Beute und Jägermeute aus der reinen Ornamentik entstehen. Ein Kaleidoskop in kraftvollem Farbklang, das auf fast fünf Quadratmetern jede Menge Raum bietet, in den das Auge wandern und sich im Rausch der Rot-, Blau- und Brauntöne verlieren kann.

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