Kanae Minatos Roman "Geständnisse": Stiller Bürgerkrieg in Japan
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Sie erzählt bizarre Geschichten aus Japan. Die Autorin Kanae Minato, geboren 1973.

© Ayako Shimobayashi

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Kanae Minatos Roman "Geständnisse": Stiller Bürgerkrieg in Japan

Mobbing, Mord und Todschlag: Kanae Minatos Roman „Geständnisse“ ist ein Schuld-und-Sühne-Drama nach antikem Vorbild, das betont höflich von Grausamkeiten erzählt.

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In Japan kursiert eine Genrebezeichnung, für die es in der deutschen Sprache keine Entsprechung gibt: „iyamisu“. Die zweite Worthälfte – „misu“ – ist ein Lehnwort aus dem Englischen, es steht für „mystery“, und „iya“ heißt so viel wie „abscheulich“ und „abstoßend“. „Iyamisu“, so werden in Japan also Kriminalromane genannt, die einen besonders unappetitlichen Inhalt haben. Als Königin dieser Disziplin gilt derzeit die 1973 in Innoshima geborene Schriftstellerin Kanae Minato.

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