Auftakt der Barocktage an der Staatsoper: Tanzend in den Abgrund
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Wenn aus Liebe Hass wird. Venus (Eva Zaïcik) und La Jalousie (Victor Sicard) machen gemeinsame Sache.

© Simon Gosselin

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Auftakt der Barocktage an der Staatsoper: Tanzend in den Abgrund

Eine Entdeckung: André Campras Oper „Idoménée“ bei den Barocktagen der Staatsoper.

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Die kalte Dusche zuerst: Es fällt erstaunlich schwer, sich in diesen „Idoménée“ hineinzuhören, mit dem die Barocktage der Staatsoper ihren Auftakt geben. Das liegt nicht etwa daran, dass André Campras Deutung des Troja-Heimkehrer-Dramas im Gegensatz zu Mozarts Oper gleichen Stoffs praktisch unbekannt ist, die Ohren sich hier also auf Neuland in der Alten Musik einstellen müssen. Erst recht nicht liegt es am Barockorchester Le Concert d’Astrée, das für diese Produktion die gerade quer durch Europa tourende Staatskapelle ersetzt.

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