"Menzels Soldaten" in der Alten Nationalgalerie: Tot im Heu
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"Menzels Soldaten" in der Alten Nationalgalerie: Tot im Heu

Die exzellente kleine Ausstellung „Menzels Soldaten“ in der Alten Nationalgalerie zeigt, wie sich der Zeichner schon früh jeder Heroisierung des Krieges verweigerte.

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Am 3. Juli 1866 trafen nahe der nordböhmischen Stadt Königgrätz die Heere Preußens und Österreichs aufeinander. Die für Preußen siegreiche und den Krieg entscheidende Schlacht forderte auf beiden Seiten zusammen mehr als 7500 Tote und etwa doppelt so viele Verletzte. Vom 19. bis zum 21. Juli reiste Adolph Menzel in das nördlich des Schlachtfelds gelegene Dorf Königinhof. Dort befand sich ein preußisches Feldlazarett, wo noch immer verwundete Soldaten starben. Mit Bleistift und Aquarellpinsel brachte der schon damals berühmte Berliner Maler zu Papier, was er sah: eine Suppenküche im Hof, Pflegerinnen in Ordenstracht, genesende und sterbende Krieger.

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