Die Krise des Berlin-Romans: Über alles, über die Welt
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Weitläufig, modernisiert - uninspirierend? Berlins Mitte von oben gesehen.

© dpa/Bernd Settnik

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Die Krise des Berlin-Romans: Über alles, über die Welt

Wer suchet, der findet nicht. Zumindest, wenn es um den Berlin-Roman in diesem Bücherherbst geht. Braucht es ihn überhaupt in einer Zeit der Globalisierung?

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Über die Krise des Berlin-Romans habe ich kürzlich schon einmal in dieser Zeitung geschrieben. Über sein Fehlen, zumindest die mangelnde Notwendigkeit, diesen in einer globalisierten Welt zu schreiben, in einer Welt voller Unruhe und Bewegung, in der die Provinz genauso taugt als Abbild und Gesellschaftsmodell und in der die Metropolen sowieso viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu scheinen.

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