Musiktheater in der DDR: VEB Belcanto
zum Hauptinhalt
Kampf gegen den Drachen. Wie lohnend der Blick auf die DDR-Oper sein kann, bewies das Nationaltheater Weimar mit Paul Dessaus „Lanzelot“.

© Candy Welz

Tagesspiegel Plus

Musiktheater in der DDR: VEB Belcanto

Der Musikwissenschaftler Eckart Kröplin blickt zurück auf das Operntheater in der DDR. Mehr Klassik als hier gab es nirgendwo – doch die Kunst war nicht frei.

Von Frederik Hanssen

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

In den vergangenen 28 Jahren wurde in den Berliner Opernhäusern nur ein einziges Werk eines Komponisten aus der ehemaligen DDR auf der großen Bühne gespielt, Paul Dessaus "Lukullus" nämlich, 2007 an der Komischen Oper. Davor war es ebenfalls der "Lukullus", der 1992 an der Staatsoper gezeigt worden war, in einer Inszenierung von Ruth Berghaus. Die Komische Oper hatte, als Koproduktion mit den Schwetzinger Festspielen und der Deutschen Oper, in derselben Saison Siegfried Matthus' „Desdemona und ihre Schwestern“ herausgebracht. Eine beschämende Bilanz.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })