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Syrische Flüchtlinge spielen „Così fan tutte“: Verführung aus dem Serail
Syrische Flüchtlinge spielen Mozarts „Così fan tutte“ im Radialsystem. Ein Gespräch mit der Organisatorin der Inszenierung, Cornelia Lanz.
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Zwei Männer wetten um die Treue ihrer Frauen und führen exotisch verkleidet die Holde des anderen in Versuchung. Nicht gerade die passende Geschichte für Gäste aus dem arabischen Kulturkreis? „Ach!“, sagt Cornelia Lanz und wischt den Einwand weg. Ach, Berührungsängste. „Das sind doch Menschen. Die wissen doch, wie es ist. Nur, weil man dort Kopftuch trägt?“ Der Bäumchen-wechsle-dich-Plot ist, grob zusammengefasst, die Handlung von Mozarts Oper „Così fan tutte“, und diese Oper führt Lanz mit syrischen Flüchtlingen auf. „Inzwischen mit über siebzig Teilnehmern. Anfangs waren es dreißig, aber durch die öffentliche Aufmerksamkeit kommen immer mehr aus anderen Orten dazu.“
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