Symbolismus in der Alten Nationalgalerie: Wahnhaft, übertrieben, elegisch, psychologisierend
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Das prophetische Selbstporträt. Nachdem James Ensor sein Atelierbildnis 1896 bereits fertiggestellt hatte, übermalte er das Gesicht nachträglich mit einem Totenkopf und nannte es fortan „Das malende Skelett“.

© Königliches Museum der Schönen Künste, Brüssel / Hugo Maertens

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Symbolismus in der Alten Nationalgalerie: Wahnhaft, übertrieben, elegisch, psychologisierend

„Dekadenz und dunkle Träume“ ist die Ausstellung des Jahres. Der belgische Symbolismus passt als Kunst auch für unsere Zeit der globalen Unsicherheit.

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Rachegöttin, Todesengel, Wahnsinnswesen, ätherische Schönheit. Die belgischen Symbolisten feierten mit ihren Bildern die Frau als künstlerisches Motiv, machten sie zu Projektionsfläche von Ängsten und Begierden. Normalität gestanden sie ihr nicht zu.

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