Anthropozän-Debatte: Was nicht passt, wird passend gemacht
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Doch den Tunnel unter dem Meer, den sieht man nicht. Die 26,7 Kilometer lange Brücke über die chinesische Jiazhou-Bucht verbindet die Städte Qingdao und Huangdao. Sie ist Teil der weltweit zweitlängsten Konstruktion ihrer Art.

© Getty Images(Kan Wang

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Anthropozän-Debatte: Was nicht passt, wird passend gemacht

Kampf mit dem Natürlichen: Martin Meiske erforscht die Geburt des Geoengineerings.

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Vor 100 Jahren hatte der Münchner Architekt Herman Sörgel einen Plan: Mit riesigen Staudämmen bei Gibraltar und den Dardanellen wollte er das Mittelmeer abriegeln und den Meeresspiegel um 200 Meter senken. Wasserkraftwerke sollten dringend benötigte Energie liefern, das gewonnene Neuland den Raum für Bevölkerungswachstum schaffen. Europa und Afrika würden zu einem Kontinent Atlantropa verwachsen, der gewappnet wäre gegen das bevölkerungsreiche Asien und das kapitalstarke Amerika.

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