
© A. Kukulies Galerie Ludorff, Düsseldorf
Liebermann-Villa: Wer sich nicht grün ist
Ärger in der Liebermann-Villa am Wannsee: Der Direktor muss gehen, auch der Vorstandsvorsitzende ist fort. Und trotzdem läuft eine tolle Ausstellung.
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Die letzte Ausstellung des Vorgängers ist noch zu sehen, da muss der Nachfolger schon den Hut nehmen. In der Liebermann-Villa am Wannsee herrscht Krisenstimmung, weil der neue Direktor keine drei Monate die Probezeit überstand. Am Freitagnachmittag informierte der Vorstand der Max-Liebermann-Gesellschaft, dass man sich mit sofortiger Wirkung von Daniel Spanke getrennt habe. Kurz zuvor hatte der seit einem Jahr amtierende Vorsitzende des Trägervereins, Hans Gerd Hannesen, sein Amt niedergelegt und gleichzeitig seinen Austritt erklärt. Nun steht die Max-Liebermann-Gesellschaft vor den Scherben. Sie muss zunächst einen neuen Direktor finden. Glücklicherweise ließ sich Martin Faass, der die Liebermann-Villa seit ihrer Eröffnung 2006 leitete und Anfang des Jahres als Direktor ans Hessische Landesmuseum in Darmstadt ging, als neues Vorstandsmitglied gewinnen. Bis ein neuer Nachfolger seinen Posten antritt, übernimmt der Vorstand geschäftsführend die Leitung.
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