Peter Høeg und sein Roman "Der Susan-Effekt": Wir brauchen den Untergang
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Sieht man ihm den Schauspieler und Tänzer nicht noch an? Der Schriftsteller Peter Høeg, 2012 in Kopenhagen.

© Mogens Engelund

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Peter Høeg und sein Roman "Der Susan-Effekt": Wir brauchen den Untergang

Der dänische Schriftsteller Peter Høeg, bekannt durch "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", entwirft in seinem Roman "Der Susan-Effekt" eine finstere Zukunftsvision.

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Im Sommer 1972 sitzen in Kopenhagen zwölf junge Wissenschaftler zusammen, hochbegabte Spezialisten ihrer Fachgebiete. Sie sollen sich Gedanken machen über die Zukunft, wissenschaftlich kumulierte Prognosen abgeben über künftige Risiken. Doch was als akademisches Spiel beginnt, entwickelt Sprengkraft. Denn die Männer und Frauen, die wie am Familientisch miteinander reden, erweisen sich als extrem hellsichtig: Sie sagen die erdrutschartige dänische Folketingswahl von 1973 voraus, die Spannungen im Nahen Osten und die Erdölkrise 1974; aber auch konkrete Ereignisse wie Nixons demütigende Heimkehr nach Kalifornien. Die Treffer übersteigen alles, was je ein Thinktank extrapoliert hat. Irgendwann macht sich die Gruppe selbständig und wird zu einer Gefahr.

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